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	<title>Vorsorgemanagement</title>
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	<title>Vorsorgemanagement</title>
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		<title>Leasing</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2021/03/12/leasing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2021 05:25:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
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		<title>Führungswechsel in der EZB verteuert Kredite</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2018/02/07/fuehrungswechsel-in-der-ezb-verteuert-kredite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 14:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine starke Konjunktur im Euroraum in Kombination mit Spekulationen über die neue EZB-Führungsspitze treiben die langfristigen Zinsen nach oben. Vom 15. Dezember 2017 bis 1. Februar 2018 stieg der für 10-jährige Fixzinsbindungen relevante 10-Jahres-Euro-Swapzinssatz von 0,78 auf 1,10%. Wer als Neukunde eine zehnjährige Fixzinsbindung abschließt, muss sich voraussichtlich gegenüber Mitte Dezember im Schnitt auf eine Verteuerung<br><a class="moretag" href="https://www.vorsorgemanagement.wien/2018/02/07/fuehrungswechsel-in-der-ezb-verteuert-kredite/">+ Mehr erfahren</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine starke </strong><a href="https://www.infina.at/infos-news/finanzierungs-lexikon/konjunktur/"><strong><em>Konjunktur</em></strong></a><strong> im Euroraum in Kombination mit Spekulationen über die neue EZB-Führungsspitze treiben die langfristigen Zinsen nach oben.</strong></p>
<p>Vom 15. Dezember 2017 bis 1. Februar 2018 stieg der für 10-jährige Fixzinsbindungen relevante 10-Jahres-Euro-Swapzinssatz von 0,78 auf 1,10%. Wer als Neukunde eine zehnjährige Fixzinsbindung abschließt, muss sich voraussichtlich gegenüber Mitte Dezember im Schnitt auf eine Verteuerung um 0,3 Prozentpunkten gefasst machen. Bei einer Kreditsumme von 200.000 Euro müssen Bankkunden dann jährlich um 600 Euro mehr an Zinsen bezahlen.</p>
<p><strong>Was steckt hinter jüngstem Zinsanstieg? </strong></p>
<p>Diese Frage ist für Kreditnehmer insofern relevant, da sie darüber entscheidet, ob es sich – wie so oft in den vergangenen Jahren &#8211; nur um ein zwischenzeitliches „Aufflackern“ oder um eine nachhaltige Zinswende, bald begleitet mit Leitzinsanhebungen der EZB, handelt. Letzteres Szenario würde bedeuten, dass sich auch die variabel verzinsten Kredite in den kommenden Jahren verteuern könnten. Leider spricht diesmal viel für eine nachhaltige Zinswende. Warum?</p>
<p><strong>Bald neue Führungsspitze an der EZB </strong></p>
<p>Während EZB-Präsident Mario Draghi noch bis 31. Oktober 2019 im Amt bleibt, endet die Amtszeit von dessen Stellvertreter, dem Portugiesen Vitor Constancio, am 31. Mai 2018. Noch bis 7. Februar können die Euro-Länder ihre Kandidaten vorschlagen. Am 19. Februar sollten dann die Finanzminister eine Personalentscheidung treffen. Wird ein Vertreter eines südlichen Eurolandes Vizepräsident der EZB, dann wächst die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vertreter aus dem Norden EZB-Präsident wird und umgekehrt. Bis dato sind erst 2 Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten bekannt, nämlich Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos und Irlands Notenbank-Chef, Philip Lane. Letzterer käme aber auch für den Posten des Chefvolkswirtes in Frage, dessen Stelle im Mai 2019 frei wird.</p>
<p>Dies erhöht wieder die Wahrscheinlichkeit für den Spanier und somit für einen neuen EZB-Chef aus einem nördlichen Euroland. Der naheliegende Vertreter des Nordens wäre Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank. Dieser gilt jedoch als Vertreter einer restriktiveren Geldpolitik. Unter seiner Führung würden die Leitzinsen stärker und schneller angehoben als unter der Führung eines Vertreters aus dem Süden. Diese Erwartungen spiegeln auch die aktuellen Swapzinssätze wider, während die <a href="https://www.infina.at/infos-news/finanzierungs-lexikon/euribor/"><em>Euribor</em></a>-Sätze seit längerem den Boden erreicht haben.</p>
<p><strong>Das heißt: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass von nun an Kredite teurer werden. </strong></p>
<p><strong>Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen sprechen für Zinsanstieg und Kreditverteuerung </strong></p>
<p>Von 2016 auf 2017 beschleunigte sich das BIP-Wachstum im Euroraum von 1,7% auf 2,5% und der IHS Markit-Einkaufsmanagerindex <em>(Purchasing Managers Index (PMI, auch ISM Manufacturing Index &#8211; einer der wichtigsten Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes, der sowohl Produktion als auch Dienstleistungssektor berücksichtigt) </em>verzeichnete im Dezember 2017 einen Rekordwert. Das zeugt von guter Stimmung in der Privatwirtschaft des Euroraums. Die Firmen investieren und schaffen Arbeitsplätze. So ist auch die Arbeitslosigkeit von 12,1% im Jahr 2013 auf zuletzt 8,7% gesunken. Damit nähert sich der Wert schrittweise dem Vorkrisenniveau von 7,3%. Im Einklang mit steigenden Öl- und Rohstoffpreisen ist früher oder später mit Lohnanstiegen und höheren Inflationsraten zu rechnen. Derzeit gleicht noch der Dollarkursrückgang die Effekte steigender Ölpreise aus.</p>
<p>Doch sobald die <a href="https://www.infina.at/infos-news/finanzierungs-lexikon/inflationsrate/"><em>Inflationsrate</em></a> von 1,4% Richtung Stabilitätsziel der EZB von nahe aber unter 2% tendiert, sollte sich der im Zeitlupentempo befindliche Rückzug der EZB aus ihrer aggressiven Geldpolitik beschleunigen. Denkbar wären ein Stopp der Anleihekäufe bis Ende 2018, eine Normalisierung der negativen Einlagenzinsen für Überschussreserven der Banken bei der EZB von derzeit -0,40% Richtung 0% im 1. Quartal 2019 und letztlich eine erste Leitzinserhöhung in der 2. Jahreshälfte 2019.</p>
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		<title>Generation 80+ wächst rapide &#8211; Pensionssystem auf der Probe</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2018/02/06/generation-80-waechst-rapide-pensionssystem-auf-der-probe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 13:28:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Jahr 2050 werden über eine Million Österreicher älter als 80 sein. Der demografische Wandel erfordere ein Umdenken in der Altersvorsorge, betont eine aktuelle Allianz-Studie. 2018 steigt der Anteil der über 80-Jährigen an der Gesamtbevölkerung erstmals auf über 5%. Aktuell sind in Österreich mehr als 436.000 Menschen über 80 Jahre alt und haben damit ihre<br><a class="moretag" href="https://www.vorsorgemanagement.wien/2018/02/06/generation-80-waechst-rapide-pensionssystem-auf-der-probe/">+ Mehr erfahren</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2050 werden über eine Million Österreicher älter als 80 sein. Der demografische Wandel erfordere ein Umdenken in der Altersvorsorge, betont eine aktuelle Allianz-Studie.</p>
<p>2018 steigt der Anteil der über 80-Jährigen an der Gesamtbevölkerung erstmals auf über 5%. Aktuell sind in Österreich mehr als 436.000 Menschen über 80 Jahre alt und haben damit ihre statistische Lebenserwartung deutlich übertroffen. Dieser Trend hält an – in 30 Jahren werden mehr als eine Million Menschen in Österreich über 80 Jahre alt sein. „Die Generation 80+ wächst hierzulande schneller als im europäischen Durchschnitt“, sagt Andreas Csurda, verantwortlich für die kapitalgedeckte Vorsorge bei der Allianz Gruppe in Österreich.</p>
<p><strong>Europaweit Verdoppelung bis 2050</strong></p>
<p>In Europa verdoppelt sich laut Eurostat-Prognosen bis 2050 die Zahl der über 80-Jährigen auf 59 Mio., im EU-Durchschnitt wird dann rund jeder Zehnte älter als 80 sein. Die – in Relation zur Gesamtbevölkerung – meisten über 80-Jährigen leben aktuell in Italien (6,8%), Griechenland (6,7%) und Spanien (6,2%). Im Jahr 2050 wird Österreich mit 10,8% im obersten Drittel liegen.</p>
<p><strong>Sechsmal so viele über 100-Jährige</strong></p>
<p>Laut Schätzungen der Vereinten Nationen dürfte es bis zum Jahr 2050 weltweit rund 3,2 Mio. Hundertjährige geben – etwa mehr als sechsmal so viele wie heute. Gab es in Österreich im Jahr 1990 rund 200 Menschen im Alter 100+, werden es im Jahr 2050 etwa 8.000 sein. Nach Ansicht der Experten wird Japan auch in Zukunft die Nation mit den meisten 100-Jährigen bleiben.</p>
<p><strong>Steigende Lebenserwartung erfordert neue Finanzplanung</strong></p>
<p>Die Lebenserwartung steigt statistisch um drei Monate pro Jahr, jedes zweite Neugeborene in Österreich wird hundert Jahre alt. „So erfreulich diese Statistik ist: Wesentlich bei der Planung der Altersvorsorge ist die Fragestellung, ob das zu erwartende Einkommen ausreicht, um den individuellen Lebensstandard im Alter – dann noch über eine längere Zeitperiode – zu sichern“, so Csurda. Die monatliche durchschnittliche Alterspension aus der ersten Säule in Österreich belaufe sich auf 1.254 Euro, der Anteil kapitalgedeckter Pensionen am gesamten Pensionseinkommen liege deutlich unter dem OECD-Schnitt. Csurda: „Pensionskassenlösungen, Kapitallebens- und Rentenversicherungen, ergänzt um Fondsinvestments, werden an Bedeutung gewinnen.“</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.asscompact.at/nachrichten/generation-80-w%C3%A4chst-rapide-%E2%80%93-pensionssystem-auf-der-probe?from=2018-02-06%2008%3A00&amp;to=2018-02-06%2015%3A45&amp;pid=554607">http://www.asscompact.at/nachrichten/generation-80-w%C3%A4chst-rapide-%E2%80%93-pensionssystem-auf-der-probe?from=2018-02-06%2008%3A00&amp;to=2018-02-06%2015%3A45&amp;pid=554607</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Experte Marin: Pensionssystem großzügiger als wir uns leisten können</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2018/01/15/experte-marin-pensionssystem-grosszuegiger-als-wir-uns-leisten-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 13:41:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vorsorgemanagement.wien/?p=270</guid>

					<description><![CDATA[„Wir Österreicher sind immer noch ganz große Vorsorgemuffel“, sagt der international anerkannte Pensionsexperte Prof. Dr. Bernd Marin im Interview mit AssCompact. Wohin der Trend geht und für welche Bevölkerungsgruppen eigene Vorsorge unverzichtbar ist, darüber spricht er beim Vorsorgesymposium am 21. März. Bernd Marin, Direktor des Europäischen Bureaus für Politikberatung und Sozialforschung in Wien, fordert seit<br><a class="moretag" href="https://www.vorsorgemanagement.wien/2018/01/15/experte-marin-pensionssystem-grosszuegiger-als-wir-uns-leisten-koennen/">+ Mehr erfahren</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir Österreicher sind immer noch ganz große Vorsorgemuffel“, sagt der international anerkannte Pensionsexperte Prof. Dr. Bernd Marin im Interview mit AssCompact. Wohin der Trend geht und für welche Bevölkerungsgruppen eigene Vorsorge unverzichtbar ist, darüber spricht er beim Vorsorgesymposium am 21. März.</p>
<p>Bernd Marin, Direktor des Europäischen Bureaus für Politikberatung und Sozialforschung in Wien, fordert seit Jahren nachhaltige Pensionsreformen. Wird mit der neuen Regierung alles anders? „Vermutlich leider nein: Nirgends scheint die neue Regierung enttäuschender als bei der Reformfreudigkeit zu den Pensionen“, sagt Marin. Die neuen Regierungsparteien hätten entdeckt, was bei der Alterssicherung in Österreich populär sei und bisher von der SPÖ vertreten wurde. „Erstmals ist die Kurz-VP daher auch zur stärksten PensionstInnenpartei geworden.“</p>
<p><strong>Österreichs Pensionssystem kaum nachhaltig</strong></p>
<p>„Wir Österreicher sind im internationalen Vergleich immer noch ganz große Vorsorgemuffel“, so Marin. „Bei den Lebensversicherungen geben wir nur etwa ein Drittel der Prämien der Schweden, Dänen und Engländer und ein Viertel der benachbarten Schweizer aus.“ Die Dritte Säule privater Vorsorge macht bei uns nur 6,8% aus, die betriebliche Altersvorsorge gar nur 4,1%, während in der EU die Mehrheit der Bürger Anspruch auf Firmenpensionen hat. „Österreich schneidet bei allen Nachhaltigkeitsmaßen und -analysen schlecht ab, weil das Pensionssystem neben unbestreitbaren Vorzügen eben noch kaum nachhaltig ist“, so der Experte. „Es war bisher durchaus großzügig, aber großzügiger als wir uns leisten können.“</p>
<p><strong>„Versicherungspartnerschaft“ zwischen staatlicher und privater Vorsorge</strong></p>
<p>Neben einer Reihe von Maßnahmen wie der rascheren Angleichung des Pensionsalters von Männern und Frauen und dem Ende massenhafter Frühpensionierungen im öffentlichen Dienst fordert Marin eine „Versicherungspartnerschaft“, also die Ergänzung der staatlichen Pension durch individuelle Eigenvorsorge. „Dazu zählt natürlich Erwerbsarbeit auch im Dritten Lebensalter, betriebliche Altersvorsorge oder Firmenpensionen, die Abfertigung neu durch Mitarbeitervorsorgekassen, sowie private Vorsorge durch Lebensversicherungen, Sparen und persönliche Vermögensbildung, die derzeit nicht einmal 2 bis 5% der staatlichen Lebenspensionssumme ausmachen.“</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.asscompact.at/nachrichten/experte-marin-pensionssystem-gro%C3%9Fz%C3%BCgiger-als-wir-uns-leisten-k%C3%B6nnen">http://www.asscompact.at/nachrichten/experte-marin-pensionssystem-gro%C3%9Fz%C3%BCgiger-als-wir-uns-leisten-k%C3%B6nnen</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>OGH Urteil – Negativzinsen Teil 2</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2017/05/27/ogh-urteil-negativzinsen-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2017 22:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Banken müssen bei variablen Krediten Negativzinsen weitergeben Erst kürzlich wurde das erste Urteil zum großen Thema der „Negativzinsen“ durch den OGH gefällt. Demnach darf ein Kreditnehmer nicht damit rechnen, aus einem Kredit ein Entgelt zu erhalten, wenn der Sollzinssatz nach der vereinbarten Zinsgleitklausel negativ werden sollte. Der OGH merkte in seinem Spruch explizit an, dass<br><a class="moretag" href="https://www.vorsorgemanagement.wien/2017/05/27/ogh-urteil-negativzinsen-teil-2/">+ Mehr erfahren</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Banken müssen bei variablen Krediten Negativzinsen weitergeben</strong></p>
<p>Erst kürzlich wurde das erste Urteil zum großen Thema der <strong>„Negativzinsen“</strong> durch den OGH gefällt. Demnach darf ein Kreditnehmer nicht damit rechnen, aus einem Kredit ein Entgelt zu erhalten, wenn der Sollzinssatz nach der vereinbarten Zinsgleitklausel negativ werden sollte. Der OGH merkte in seinem Spruch explizit an, dass Kreditnehmer bestenfalls mit einem Zinssatz von Null Prozent rechnen können, gab jedoch kein explizites Urteil ab, ob Negativzinsen bis zur vereinbaren Kreditmarge gutgeschrieben werden müssen. Mit dem aktuellen Urteil 4 Ob 60/17b datiert mit 03.05.2017 hat der OGH diese Frage präzisiert:</p>
<p>Es ging darum, dass ein Kreditinstitut (einseitig) die vereinbarte Kreditmarge als Mindestzinssatz festgelegt hatte. Zusammenfassend stellt der OGH dazu nun fest, dass <strong>bei einem negativen Referenzzinssatz</strong> vom Kreditnehmer <strong>keine oder eine geringere Marge als der Aufschlag zu zahlen</strong> sei. Weder aus dem Wortlaut noch aus dem Vertragszweck ergibt sich, dass die beklagte Bank mindestens den Aufschlag als Sollzinsen verlangen kann. Ein derartiger Mindestzins stünde im Widerspruch zum tatsächlichen Parteiwillen.</p>
<p>Die Vertragsparteien haben die Chancen und Risiken zukünftiger Schwankungen der Finanzierungskosten bewusst durch die Bindung des Sollzinssatzes an den Referenzzinssatz geregelt. Der Kreditnehmer, der einer Zinsänderungsklausel zustimmt und keinen Fixzinssatz wünscht, geht – auch für den Kreditgeber erkennbar – von einer <strong>symmetrischen Verteilung von Chancen und Risiken</strong> aus. Bei dieser Lösung bleibt aufgrund der bisherigen Leistungen des Klägers die Entgeltlichkeit des Vertrags aufrecht. Zudem entspricht diese Lösung dem Symmetriegebot des § 6 Abs. 1 Z 5 Konsumentenschutzgesetz.</p>
<p>Aus unserer Sicht ist dieses Urteil für viele Kreditnehmer richtungsweisend. Eine <strong>einseitige Festlegung eines Mindestzinssatzes</strong> (Zinssatzuntergrenze) ohne Zinssatzobergrenze ist demnach bei Krediten mit variabler Verzinsung <strong>unzulässig</strong>. Neuverträge aber auch bestehende Kreditverträge sind darauf zu untersuchen. Im konkreten Anlassfall und bei Verstoß gegen das Symmetriegebot sind wohl auch nachträgliche Zinsrückzahlungen durch das jeweilige Kreditinstitut zu leisten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OGH Entscheidung zur Frage der Negativzinsen</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2017/04/19/ogh-entscheidung-zur-frage-der-negativzinsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 11:39:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange warteten Banken, Kreditnehmer und Verbraucherschützer auf das erste Urteil des Obersten Gerichtshofes (OGH) bezüglich Negativzinsen bei Krediten. Im Februar 2015 informierte eine österreichische Bank ihre Fremdwährungskreditkunden schriftlich darüber, keine Zinsen auszubezahlen, wenn der Sollzinssatz nach der vereinbarten Zinsgleitklausel negativ werden sollte. Dies nahm der Verein für Konsumenteninformation (VKI) zum Anlass, um auf Unterlassung zu<br><a class="moretag" href="https://www.vorsorgemanagement.wien/2017/04/19/ogh-entscheidung-zur-frage-der-negativzinsen/">+ Mehr erfahren</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange warteten Banken, Kreditnehmer und Verbraucherschützer auf das erste Urteil des Obersten Gerichtshofes (OGH) bezüglich Negativzinsen bei Krediten.</p>
<p>Im Februar 2015 informierte eine österreichische Bank ihre Fremdwährungskreditkunden schriftlich darüber, <strong>keine Zinsen</strong> auszubezahlen, wenn der Sollzinssatz nach der vereinbarten <strong>Zinsgleitklausel</strong> <strong>negativ</strong> werden sollte. Dies nahm der Verein für Konsumenteninformation <strong>(VKI)</strong> zum Anlass, um auf Unterlassung zu klagen. Der VKI sah eine Verletzung der Pflicht zur Vertragstreue und eine mit dem Einfrieren des Sollzinssatzes bei 0% verbundene Verletzung der Anpassungssymmetrie: „Nach oben sei die Zinsanpassung ohne Beschränkung offen, während die Bank die Anpassung nach unten bei Null begrenze. Dies verstoße gegen das Konsumentenschutzgesetz.“ Das Erstgericht teilte die Rechtsansicht des VKI noch und gab der Klage statt. Das Berufungsgericht hingegen wies die Klage in der Folge ab und auch der OGH gab nun der Revision des VKI nicht statt.</p>
<p><strong>0 % Kreditzinsen möglich, Zinszahlungen an Kreditnehmer jedoch nicht</strong></p>
<p>Beim Grundsatz der Vertragstreue handelt es sich nach Ansicht des OGH um ein zivilrechtliches Prinzip, nicht aber um ein in jedem Einzelfall einzuhaltendes konkretes Gebot. Das zeigt schon die vom Gesetz mehrfach eröffnete Möglichkeit, sich unter gewissen Umständen von einem Vertrag lösen zu können. Dies wäre in der paradoxen Situation jedoch der Fall, wenn Kreditinstitute den Kreditnehmern dafür Geld zahlen müssten, dass sich diese bei den Kreditinstituten Geld leihen. Unter diesem Aspekt sieht der OGH auch das Einfrieren der Sollzinsen bei 0% als zulässig an und die Anpassungssymmetrie nicht als verletzt. Vereinfacht ausgedrückt sind 0% Sollzinsen das Beste, was Kreditkunden künftig erwarten können.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Der OGH hat vermutlich ein weises Urteil gesprochen. Für Banken bedeutet dies nun eine bessere Kalkulierbarkeit ihrer Kreditpositionen und für bestehende Kreditkunden dürfte es zu Rückzahlungen von zu viel bezahlten Kreditzinsen kommen. Ein Beispiel dazu ergibt für Kreditkunden rein rechnerisch bei einer Kreditnominale von EUR 250.000,&#8211; seit 01.07.2015 auf Basis 3-Monats EURIBOR eine Gesamtersparnis (Zinsen und Tilgung) von ca. EUR 1.000,&#8211; bei Anrechnung der Negativzinsen.</p>
<p>Hätte das OGH-Urteil sogar die Auszahlung von Negativzinsen bei Unterschreiten eines Sollzinssatzes von 0% vorgesehen, so hätte dies aber wahrscheinlich schwerwiegendere Folgen für den Finanzplatz und auch für neue Kreditnehmer gehabt. Dieses Szenario hat der OGH nun erstmals abgewendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: OGH / 10 OB 13 / 17k / 21.03.2017 / Urteile und Beschlüsse des OGH</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beliebteste Anlageformen: Immobilien und Gold</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2017/04/05/beliebteste-anlageformen-immobilien-und-gold/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2017 06:36:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Bausparer und Sparbuch folgen erst danach, sagt eine Spectra-Umfrage. Die Österreicher halten Anlagen in Immobilien und Edelmetalle für besonders attraktiv, die früheren Klassiker Sparbuch und Bausparvertrag rangieren erst dahinter. Nur etwa jeder Zehnte hält Aktien für eine gute Anlageform. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts Spectra hervor, die im Jänner 2017 durchgeführt wurde.<br><a class="moretag" href="https://www.vorsorgemanagement.wien/2017/04/05/beliebteste-anlageformen-immobilien-und-gold/">+ Mehr erfahren</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bausparer und Sparbuch folgen erst danach, sagt eine Spectra-Umfrage.</strong></p>
<p>Die Österreicher halten Anlagen in <strong>Immobilien und Edelmetalle</strong> für besonders attraktiv, die früheren Klassiker Sparbuch und Bausparvertrag rangieren erst dahinter. Nur etwa <strong>jeder Zehnte</strong> hält <strong>Aktien</strong> für eine gute Anlageform. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts <strong>Spectra</strong> hervor, die im Jänner 2017 durchgeführt wurde.</p>
<p><strong>Betongold</strong>, also Häuser, Wohnungen und Grundstücke, stellen für exakt <strong>jeden zweiten Österreicher</strong> (50 Prozent) die beste Form dar, um das eigene Geld zu veranlagen. Edelmetalle wie Gold und Silber sehen 32 Prozent als geeignete Geldanlage. Erst an dritter Stelle folgt der Bausparvertrag, den 23 Prozent schätzen, gefolgt vom Sparbuch, dem immerhin noch 21 Prozent ihr Vertrauen schenken würden.</p>
<p>Schon ein Minderheitenprogramm sind <strong>Fonds</strong>, die nur von <strong>14 Prozent</strong> der Befragten als Anlageform für interessant gehalten werden, gefolgt von der Lebensversicherung mit 12 Prozent und Aktien mit 11 Prozent.</p>
<p>Im Rückblick hat das Sparbuch massiv an Attraktivität verloren: Bei einer Spectra-Umfrage im März 2009 hatten noch 60 Prozent der Befragten darin eine attraktive Anlagemöglichkeit gesehen, seitdem geht die Neigung zum <strong>Sparbuch kontinuierlich zurück</strong>. Immobilien haben inzwischen das Sparbuch am ersten Platz der Beliebtheitsskala abgelöst.</p>
<p>Es handelt sich bei den Ergebnissen um Zahlen zur subjektiven Attraktivität diverser Anlageformen. Dies bedeutet nicht, dass tatsächlich auf diese Art und Weise veranlagt wird oder aus ökonomischen Gründen überhaupt derart veranlagt werden kann, wie das Spectra-Institut am Donnerstag in einer Aussendung betont.</p>
<p>Die Frage in der Umfrage lautet: &#8222;Bitte denken Sie jetzt an das Anlegen von Geld. Wo wäre es Ihrer Meinung nach am besten, in nächster Zeit Geld anzulegen?&#8220; Im Vordergrund steht bei der Veranlagung, eine &#8222;sichere Geldanlage&#8220; zu haben (58 Prozent der Befragten), eine &#8222;Anlage zum Verdienen&#8220; sehen nur 11 Prozent. (APA)</p>
<p>Quelle: 30.03.2017: <a href="http://immobilien.diepresse.com/home/investment/5192830/Beliebteste-Anlageformen_Immobilien-und-Gold?from=newsletter">http://immobilien.diepresse.com/home/investment/5192830/Beliebteste-Anlageformen_Immobilien-und-Gold?from=newsletter</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Starker Schweizer Franken: Belastung für Häuselbauer steigt weiter</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2017/03/28/starker-schweizer-franken-belastung-fuer-haeuselbauer-steigt-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 13:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schweizer Franken wird seit Monaten gegenüber dem Euro immer teurer und damit für alle, die sich in Franken verschuldet haben, zu einer immer größeren Last. Welche Szenarien für die Kursentwicklung als wahrscheinlich gelten und worauf Kreditnehmer bei einer Umschuldung achten sollten. Häuselbauer, oder Immobilienkäufer, die sich in Schweizer-Franken verschuldet haben &#8211; ihr Heim also<br><a class="moretag" href="https://www.vorsorgemanagement.wien/2017/03/28/starker-schweizer-franken-belastung-fuer-haeuselbauer-steigt-weiter/">+ Mehr erfahren</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweizer Franken wird seit Monaten gegenüber dem Euro immer teurer und damit für alle, die sich in Franken verschuldet haben, zu einer immer größeren Last. Welche Szenarien für die Kursentwicklung als wahrscheinlich gelten und worauf Kreditnehmer bei einer Umschuldung achten sollten.</p>
<p>Häuselbauer, oder Immobilienkäufer, die sich in Schweizer-Franken verschuldet haben &#8211; ihr Heim also vor der Finanz- und Wirtschaftskrise mit Schweizer-Franken-Krediten finanziert haben, kann derzeit beim Gedanken an ihre steigenden Schulden, ganz klamm werden.</p>
<p>Entgegen aller Hoffnungen auf eine Trendumkehr legt die Schweizer Währung nämlich schon seit Ende August 2016 gegenüber dem Euro praktisch ständig an Wert zu. Die gefährliche Mischung, die sich seither an der Schweizer Währungsfront zusammenbraut, hat es in sich: Die Schweizer Wirtschaft hat in den vergangenen Monaten angezogen. Gut für die Wirtschaft, schlecht für die Landeswährung, die sich so verteuert. Was die Sache weiter verschärft: Anleger flüchten auf der Suche nach einem sicheren Hafen wieder stärker in die Schweizer Währung.</p>
<p>Auch auf der Euro-Seite haben Schuldner in Franken derzeit wenig Fortune. Denn der Wert des Euro ist aufgrund politischen Unsicherheiten durch die bevorstehenden Wahlen in Frankreich und die neuerlichen Zahlungsschwierigkeiten Griechenlands unter Druck. Das Ergebnis: Der Franken ist gegenüber dem Euro seit Ende August um 3,5 Prozent gestiegen und notiert derzeit bei 1,0635 Euro.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-235" src="https://www.vorsorgemanagement.wien/wp-content/uploads/2017/03/chf_feb16_jan17-300x227.png" alt="" width="300" height="227" srcset="https://www.vorsorgemanagement.wien/wp-content/uploads/2017/03/chf_feb16_jan17-300x227.png 300w, https://www.vorsorgemanagement.wien/wp-content/uploads/2017/03/chf_feb16_jan17.png 986w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Doch die Häuselbauer mit Frankenkredit haben wieder einen Mitstreiter für ihre Interessen gefunden: Die Schweizer Nationalbank. Sie versucht wieder den Wert der Währung zu drücken, indem sie Schweizer Franken im Ausland investiert, dort Aktien oder Anleihen kauft und dafür Geld druckt. Allerdings bislang ohne eine nennenswerte Wirkung zu erzielen. In den vergangenen drei Monaten hat der Franken gegenüber dem Euro sogar um 0,5 Prozent auf 1,0638 Euro aufgewertet. Insgesamt ist der Euro/Franken-Kurs sogar auf dem tiefsten Stand seit acht Monaten. Ziel der Notenbank dürfte es jedoch sein, den Euro über einem inoffiziellen Mindestkurs von 1,06 Franken halten.</p>
<h3>Welche Kräfte behalten die Oberhand?</h3>
<p>Doch was kommt in den nächsten Wochen und Monaten auf Franken-Schuldner zu? Sind die Interventionen der Notenbank stärker oder die Anleger, die in den sicheren Franken flüchten?</p>
<p>Ob die Schweiz das Tauziehen gegen die freien Kräfte am Devisenmarkt gewinnt, bleibt abzuwarten. Im Idealfall lösen sich die politischen Unwägbarkeiten durch die anstehenden Wahlen in Europa, den Brexit und die wiederaufgeflammte Griechen-Schuldenkrise ab und im Mai beginnt der Euro/Frankenkurs wieder zu steigen. Oder die Risiken bleiben bestehen, überwiegen und der Franken kann sich zumindest stabilisieren oder steigt weiter &#8211; und damit die Schulden der Häuselbauer.</p>
<h3>37.000 Euro Extraschulden seit 2008</h3>
<p>Der stärkere Franken kommt Schuldnern in Euroland, die ihren Kredit etwa im Jahr 2008 aufgenommen haben, schon heute teuer zu stehen. Berechnungen von schweizer-franken.eu zeigen, dass Franken-Schuldner, die vor neun Jahren 100.000 Euro aufgenommen haben, sich durch die niedrigen Zinsen des Schweizer-Libors gegenüber dem Euribor zwar seither rund 7.600 Euro an Kreditzinsen erspart haben, sich aber gleichzeitig die Verluste durch den Wechselkurs auf 45.000 Euro summieren. Das ergibt einen realen Gesamtverlust von 37.400 Euro pro 100.000 Euro Kredit.</p>
<h3>Konvertieren in endfälligen Euro-Fixzinskredit als möglicher Ausweg</h3>
<p>Anleger, die sich das Franken-Investment mit ungewissem Ausgang nicht länger antun wollen, können ihre Kredite in Euro umschulden. Diese Überlegung sollten vor allem jene abwägen, die befürchten, dass sich der Euro-Wechselkurs der Parität zum Franken nähert. Ein Euro also nur noch einen Franken wert ist.</p>
<p>Um möglichst kostengünstig auszusteigen, kann man etwa einen endfälligen Franken-Kredit in einen endfälligen Euro-Fixzinskredit umschulden. Das empfehlen die Experten von Schweizer-Franken.eu. Gleichzeitig sollte weiter in den Tilgungsträger, eine Lebensversicherung oder fondsgebundene Lebensversicherung, gespart werden.</p>
<p>Solche Tilgungsträger haben, wenn vor Jahren abgeschlossen, jährlich einen Garantiezins von etwa 3,25 Prozent. Damit ist der Guthabenzins inzwischen meist höher als der Fixzins, der für die Euro-Finanzierung anfällt. Weniger ratsam ist es dagegen, eine Lebensversicherung vorzeitig aufzulösen. In dem Fall zahlt man praktisch immer drauf.</p>
<p>Im Falle einer Konvertierung sollte man ebenfalls mit einkalkulieren, dass die jährlichen Kreditzinsen für Euro-Darlehen inklusive der Margen der Banken aktuell bei etwa 1,8 bis zwei Prozent liegen. Aktuell bieten Banken auch Fixzinskredite mit längeren Laufzeiten und ähnlichen Zinsätzen an. Wer es sich leisten kann, der sollte ein solches Angebot abwägen, den bereits erlittenen Verlust abschreiben und eine solche Vereinbarung treffen</p>
<h3>Schweiz bietet weiterhin deutlich niedrigere Zinsen als Euroland</h3>
<p>Für all jene, die zwar die Hoffnung auf einen niedrigen Franken aufgegeben haben oder sich die Konvertierung und damit die Realisierung der Verluste derzeit nicht leisten können, bleibt zumindest die Hoffnung auf weiterhin niedrige Zinsraten. Hält die Schweizer Notenbank ihr Versprechen, den CHF-3-Monats-Libor wegen des geringen Inflationsdrucks in der Schweiz auch bei einer Zinserhöhung der EZB, die frühestens 2019 zu erwarten ist, nicht anzuheben, dann bleibt in der Folge zumindest die Zinslast für Franken-Schuldner minimal.</p>
<p>Doch Schulden in Franken bleiben für Immobilienfinanzierungen im Euroland wohl bis zum Schluss ein Husarenritt, bei dem man sich bis auf die letzten Meter fragen wird, wie dieser ausgehen wird. Fest steht, dass Österreicher die Schuldenkaiser im Schweizer Franken sind. Sind diese doch mit rund 35 Milliarden investierter Euro nach wie vor die größten Schuldner im Schweizer Franken.</p>
<p>Quelle:<a href="https://www.trend.at/finanzen/schweizer-franken/starker-schweizer-franken-belastung-haeuselbauer-7999052"> https://www.trend.at/finanzen/schweizer-franken/starker-schweizer-franken-belastung-haeuselbauer-7999052</a></p>
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		<title>Banken müssen künftig Kredite an Register der EZB melden</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2016/05/23/banken-muessen-kuenftig-kredite-an-register-der-ezb-melden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2016 17:52:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab 2018 müssen Firmenkredite über 25.000 Euro gemeldet werden. Die heimischen Sparkassen kritisieren die neue Regelung. Banken in der Eurozone müssen künftig umfassende Kreditdaten an die Europäische Zentralbank (EZB) melden. Obwohl der Plan zuletzt entschärft wurde, sparen Österreichs Sparkassen nicht mit Kritik. Die Geldhäuser müssen ab 2018 nämlich bei Firmenkrediten ab 25.000 Euro von ihren<br><a class="moretag" href="https://www.vorsorgemanagement.wien/2016/05/23/banken-muessen-kuenftig-kredite-an-register-der-ezb-melden/">+ Mehr erfahren</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b></b><b>Ab 2018 müssen Firmenkredite über 25.000 Euro gemeldet werden. Die heimischen Sparkassen kritisieren die neue Regelung.</b></p>
<p class="p3">Banken in der Eurozone müssen künftig umfassende Kreditdaten an die Europäische Zentralbank (EZB) melden. Obwohl der Plan zuletzt entschärft wurde, sparen Österreichs Sparkassen nicht mit Kritik. Die Geldhäuser müssen ab 2018 nämlich bei Firmenkrediten ab 25.000 Euro von ihren Firmenkunden jede Menge Datenmaterial übermitteln. Private sollen ausgenommen bleiben.</p>
<p class="p3">Die neue Meldepflicht sieht das geplante Kreditregister AnaCredit (Analytical Credit Dataset) vor. Deutsche Bankenverbände sprachen von einem &#8222;Zahlenfriedhof&#8220;, auf dem jedes Maß an Verhältnismäßigkeit begraben werde und sie warfen der EZB übermäßigen Datenhunger vor. In Österreich nennt Sparkassenverbandspräsident Gerhard Fabisch das EZB-Vorhaben und Vorgaben, bis zu hundert Kreditdetails pro Darlehen zu übermitteln, &#8222;jedenfalls übertrieben&#8220;.</p>
<p class="p4"><b>Banken befürchten Kosten</b></p>
<p class="p3">Noch tiefere Meldeschwellen sind zwar zuletzt eliminiert worden, vor allem kleinere Banken und Sparkassen fürchten weiterhin aber trotzdem hohe Kosten. Ein Motiv der EZB, damit die volkswirtschaftlichen Effekte ihrer Maßnahmen überprüfen zu wollen, will Fabisch nicht gelten lassen. &#8222;Wir sagen, für eine volkswirtschaftliche Studie ist das eine relativ teure Angelegenheit&#8220;.</p>
<p class="p3">&#8222;Wir werden damit leben müssen&#8220;, meint der Sparkassenverbandschef am Montag zur APA. Seine Branche hofft nun, dass die neuen Meldepflichten zumindest für die erste Zeit nur für Neukredite gelten. Zumal die Verfügbarkeit einer so großen Zahl von Einzeldaten zu Altkrediten (Motiv, Verwendungszwecke etc.) nach 10 Jahren eingeschränkt sei.</p>
<p class="p4"><b>Wie werden Daten verwendet?</b></p>
<p class="p3">Auch befürchten die Banken, dass Statistiker aus diesen riesigen Datenpools &#8222;irgendwann einmal Ausfallswahrscheinlichkeiten für Teilportfolios konstruieren&#8220;. &#8222;Da kommen wir in ständige Rechtfertigungspositionen&#8220;, kritisiert Fabisch. Kreditentscheidungen dürften nicht auf reinen Algorithmen basieren, meinen die Banker in der KMU-Finanzierung. &#8222;Wir wollen die Wirtschaft finanzieren, wir haben Kapital und Liquidität, das Risiko einer Unternehmensfinanzierung zu tragen.&#8220; Und es gehe auch um Soft Skills wie Vertrauen in Kreditnehmer.</p>
<p class="p3">Quelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4994558/Banken-mussen-kunftig-Kredite-an-Register-der-EZB-melden?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/index.do</p>
<p class="p3">
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		<title>Anbieter wollen hoch verzinste Bausparverträge kündigen</title>
		<link>https://www.vorsorgemanagement.wien/2016/05/21/anbieter-wollen-hoch-verzinste-bausparvertraege-kuendigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2016 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einer Kündigungswelle deutscher Bausparverträge droht 7000 österreichischen Wüstenrot-Kunden die Auflösung hochverzinster Altverträge. Der Streit um gutverzinste Bausparverträge zwischen Anlegern und Bausparkassen wird nach Einschätzung der Arbeiterkammer Wien (AK) in einer juristischen Auseinandersetzung gipfeln. Rund 7000 österreichischen Wüstenrot-Kunden könnten ihre alten, hochverzinsten Bausparverträge gekündigt werden. In Deutschland sehen sich Bausparkassen bereits seit vergangenem Jahr mit<br><a class="moretag" href="https://www.vorsorgemanagement.wien/2016/05/21/anbieter-wollen-hoch-verzinste-bausparvertraege-kuendigen/">+ Mehr erfahren</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><i>Nach einer Kündigungswelle deutscher Bausparverträge droht 7000 österreichischen Wüstenrot-Kunden die Auflösung hochverzinster Altverträge</i>.</p>
<p class="p1">Der Streit um gutverzinste Bausparverträge zwischen Anlegern und Bausparkassen wird nach Einschätzung der Arbeiterkammer Wien (AK) in einer juristischen Auseinandersetzung gipfeln. Rund <b>7000 österreichischen Wüstenrot-Kunden</b> könnten ihre alten, hochverzinsten Bausparverträge gekündigt werden. In Deutschland sehen sich Bausparkassen bereits seit vergangenem Jahr mit Klagen gegen derartige Kündigungen konfrontiert. Die Deutsche Wüstenrot musste vor Gericht zwei Niederlagen hinnehmen, ein erster Fall landete nun vor dem deutschen Bundesgerichtshof. Die österreichische Rechtslage ist laut AK noch unklar.</p>
<p class="p1"><b>Fixzinsen vor 1999 </b></p>
<p class="p1">Ältere Bausparverträge sind für Sparer zu einer lukrativen Anlage geworden. Während <b>heutzutage variable Zinsen</b> vorgesehen sind, gab es vor dem Jahr 1999 noch Fixzinsen mit zum Teil <b>mehr als zwei Prozent pro Jahr</b>. Kein Wunder, dass Kunden, die über einen solchen Fixzinsvertrag verfügen, diesen auch behalten wollen und mitunter viel Geld darin veranlagen. In Zeiten von Nullzinsen sind die Altverträge für die Bausparkassen eine finanzielle Belastung. Vor allem Wüstenrot versucht daher seit längerem, sich der Altlasten zu entledigen – bisher jedoch mit geringem Erfolg. Die Salzburger Bausparkasse hatte im Oktober 2013 die Zinsen auf jenes Guthaben gesenkt, das die vereinbarte Bausparsumme überstieg. Ein von der AK angestrengter <b>Musterprozess</b> machte dem Institut jedoch einen Strich durch die Rechnung. Der Oberste Gerichtshof stufte die Zinssenkung als rechtswidrig ein. Laut AK hat das Urteil auch auf spätere Zinssenkungen Auswirkungen, denn im vergangenen Jahr hatte Wüstenrot die Zinsen auch für Beträge, die unter der vertraglich vereinbarten Bausparsumme liegen, reduziert.</p>
<p class="p1"><b>Rechtslage unklar </b></p>
<p class="p1">Wüstenrot gab nach der Urteilsverkündung bekannt, die rund 7000 Bausparverträge mit hochdotierten Zinsen kündigen zu wollen. Sie seien &#8222;nicht tragbar für das Bausparkollektiv&#8220;. Dabei gehe es um &#8222;übersparte Verträge mit Einlagen bis zu zwei Millionen Euro, die zu <b>2,8 Prozent verzinst </b>sind&#8220;, so Wüstenrot-Chefin Susanne Riess. Da der Bausparzweck dieser Verträge nicht erfüllt sei, würden diese aufgelöst. Laut Arbeiterkammer ist die österreichische Rechtslage unklar. Ob Wüstenrot jenen Bausparern, die ihr Geld bereits länger als sechs Jahre liegen haben, einfach so kündigen darf, sei offen. &#8222;Dazu gibt es noch keine Judikatur&#8220;, sagt Jurist Robert Panowitz von der AK Wien. &#8222;Bei Verträgen, bei denen es noch die Möglichkeit gibt, ein Bauspardarlehen aufzunehmen, sind wir der Ansicht, dass eine Kündigung nicht möglich ist&#8220;, so Panowitz. Wenn allerdings schon überspart sei, &#8222;ist das vielleicht anders zu sehen&#8220;. Eine gesicherte Rechtsprechung gebe es dazu jedenfalls noch nicht.</p>
<p class="p1"><b>Musterverfahren geplant </b></p>
<p class="p1">Da die AK davon ausgeht, dass Wüstenrot mit den Kündigungen ernst macht, seien weitere Musterverfahren geplant, um die Rechtslage zu klären. An einem konkreten Fall eines Wüstenrot-Kunden werde laut Panowitz gerade gearbeitet. Während in Österreich die große Kündigungswelle noch aussteht, ist man in Deutschland schon einen Schritt weiter: Mehr als 200.000 Anlegern haben deutsche Bausparkassen im vergangenen Jahr gekündigt, etwa 1000 davon setzten sich dagegen vor Gericht zur Wehr. Zwar fielen die meisten Urteile zugunsten der Institute aus, die Deutsche Wüstenrot fuhr jedoch zwei Gerichtsschlappen ein. In beiden Fällen wurden Verträge gekündigt, deren vereinbarte Bausparsummen noch nicht vollständig angespart waren. Gegen eines der Urteile legte die Bausparkasse bereits Revision beim deutschen Bundesgerichtshof ein. Daraus könnte ein Präzedenzfall werden. Rechtsexperten erwarten, dass die Entscheidung des Höchstgerichts in Karlsruhe zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen wird. (Elena Pramesberger, 21.5.2016) –</p>
<p class="p1">Quelle: http://derstandard.at/2000037206306/Anbieter-wollen-hoch-verzinste-Bausparvertraege-kuendigen</p>
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